L‘Italiano (Toto Cotugno)

Raus aus „Dem Höllenloch“, rein ins schöne Exmouth. Fahren zunächst zur Touristeninformation und buchen dort für morgen eine „Glas-Boden-Boot-Tour“ über das Riff. Denn: Wir haben uns vorgenommen, das Riff nochmal in voller Pracht zu besichtigen! Wenn auch nur von der leicht „rentnerhaften“ Reling eines Touristenbootes aus. Sind aber schon sehr gespannt, wie das wohl wird!
Nach dieser richtungsweisenden Entscheidung belohnen wir uns erstmal mit einem ausgiebigen Frühstück in einer wirklich sehr leckeren Bäckerei. Tolle Sachen haben die! Hmmmm! Während des Essens beschliessen wir, uns den im Reiseführer angepriesenen „Bundegi Beach“ mal näher anzuschauen.
„Reiseführer“, sag ich nur!
Nachdem wir, verwöhnt wie wir inzwischen sind, den Strand im Vergleich mit den gestrigen für lächerlich befinden, fahren wir spontan weiter zur „Turquoise Bay“, die uns gestern so viel Spaß bereitet hat. Dort angekommen sind wir mutig wie nie und sehen, da wir weiter raus schnorcheln und uns eher mal in der Strömung treiben lassen, Unmengen von Fischen, Korallen und was sich sonst noch so an Meeresgetier im Wasser herumtreibt. Als „Bonus“ entwickele ich während des Schnorchelns einen üblen Sonnenbrand, den ich aber aufgrund der wunderschönen Unterwasserpracht tunlichst ignoriere. Zumindest für heute...

200308

Als wir platt und kross durchgebacken sind, machen wir uns wieder auf den Rückweg nach Exmouth um unseren dortigen Platz zu beziehen. Sozusagen als Kontrastprogramm zum Höllenloch gönnen wir uns ein Abendessen im nahegelegenen italienischen Restaurant. Wo Sandra dann doch noch zu der schon in Carnarvon erhofften, ersten Pizza seit einem halben Jahr, kommt. Und was war die gut! Spitzenklasse! Wüsste kaum gleichwertige und keine besseren „Teigfladenbäckereien“ zu nennen.
Wirklich top!
Insofern war der Tag das Gegenstück mit positivem Vorzeichen zum gestrigen „Höllenloch-Fiasko“.

P.S.: Beim feierabendlichen Sternenhimmel- und Vollmondgucken merkt Sandra an, dass es viel „luftfeuchter“ als überall sonst bis jetzt ist. Dem kann ich mich in voller „Denglischkeit“, und selbst bereits aufs heftigste transpirierend, nur anschliessen ... ;-)

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